Blunenschmuck am frischen Grab
Was passiert mit dem Blumenschmuck am Grab nach dem Begräbnis?

Als Nachrufredner ist man oft Ansprechpartner für viele Fragen rund um die Bestattung. Eine dieser Fragen galt unlängst dem Blumenschmuck. Unklar war: Was geschieht mit den Kränzen und wann wird das Grab vom Gärtner bepflanzt?

Nach dem Begräbnis bleiben die Kränze, Blumen und Gestecke noch eine Zeit lang am Grab liegen. Wie lange, hängt vom Wetter und dem Zustand der Blumen ab. Wenn genug Zeit und Liebe vorhanden ist, kann man das Grab freilich auch selbst pflegen. In diesem Fall orientiert man sich am besten an unseren Spezialisten: Nachdem sie den Blumenschmuck entfernt haben, lassen sie den nackten Erdhügel stehen, der sich erst setzen muss.

 

Am besten ist auf das nächste Frühjahr zu warten und das Grab vorerst nur mit Reisig und Rindenmulch abzudecken. Wenn die Erde zur Ruhe gekommen ist, kann man mit der Gestaltung und Bepflanzung beginnen. Noch ein Hinweis: Wenn sie der Eigentümer eines Grabes in Wien sind, so sind sie verpflichtet es in einem guten Zustand zu erhalten. Ungepflegte und baufällig gewordene Gräber können sogar enteignet werden.

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Im Frühjahr, wenn es am Friedhof wieder Wasser gibt, sind Stiefmütterchen, Krokusse, Hyazinten, Primeln oder Tulpen ideal. Die Pflanzen setzt man am besten als kleine Gruppen oder zwischen Bodendeckern wie etwa Efeu. Dadurch kommen die bunten Blüten besonders gut zur Geltung. Zum Efeu, dem immergrünen Friedhofsklassiker, gibt es ebenso Alternativen: etwa die Zwergmispel, das Stachelnüsschen oder die Rebhuhnbeere.

 

bodendecker
eine Alternative zum Efeu – die Rebhuhnbeere